SATZUNG

Financial Planner Luxembourg a.s.b.l vom 7. November 2002

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr
(1) Der Name des Vereins lautet: FPL - Financial Planner Luxembourg a.s.b.l.
(2) Er hat seinen Sitz und seine Verwaltung in Luxembourg
(3) Er wird in das Vereinsregister des Gerichtes Luxembourg eingetragen.
(4) Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Vereinszweck
(1) Zweck des Vereins ist
(a) die Unterstützung der Mitglieder bei der Berufsausübung mit der Vertretung der Interessen der Mitglieder auf gesellschaftlicher und politischer Ebene,
(b) Förderung der Standards und Etablierung der Berufsgruppen Financial Planner und Estate Planner am Finanzplatz Luxembourg im Sinne des § 4 Abs. 3
(c) Zusammenarbeit mit Institutionen und Verbänden im Bereich des Financial Planning und Estate Planning und der rechts- und steuerberatenden Berufe
(2) Der Vereinszweck wird insbesondere durch Folgendes verwirklicht:
(a) Förderung des Ausbildungsniveaus der Mitglieder, insbesondere im Erb-, Gesellschafts- und Steuerrecht,
(b) Förderung der Vernetzung von Estate Planning und Financial Planning
(c) Förderung des nationalen und internationalen Netzwerkes und Erfahrungsaustausch zwischen den Finanzdienstleistern
(d) Insbesondere die Förderung der in dem § 2 Abs.1 genannten Punkte.

§ 3 Gemeinnützigkeit
(1) Der Verein verfolgt im Rahmen seiner Tätigkeit gemäß § 2 dieser Satzung ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des „Loi du 21 avril 1928 sur les associations et les fondations sans but lucratif". Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
(2) Die Mittel des Vereins sind ausschließlich zu satzungsmäßigen Zwecken zu verwenden. Eine Gewinnausschüttung an Vereinsmitglieder oder Dritte erfolgt nicht.
(3) Niemand darf durch Vereinsausgaben, die dem Vereinszweck fremd sind, oder durch unverhältismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Für den Ersatz von Aufwendungen ist, soweit nicht andere gesetzliche Bestimmungen anzuwenden sind, eine angemessene Entschädigung zu leisten. Im Einzelfall ist die Prüfung der Angemessenheit Sache des Vorstandes. Hier gilt einfache Stimmenmehrheit.
(4) Bei Ausscheiden eines Mitglieds aus dem Verein oder bei Vereinsauflösung erfolgt keine Rückerstattung eingebrachter Vermögenswerte.
(5) Eine Änderung des Vereinszwecks darf nur im Rahmen des „Loi du 21 avril 1928 sur les associations et les fondations sans but lucratif" vorgegebenen Rahmens erfolgen.

§ 4 Mitglieder
(1) Mitglieder des Vereins sind
a) Gründungsmitglieder,
b) ordentliche Mitglieder,
c) Ehrenmitglieder
(2) Gründungsmitglieder sind die Personen, die laut Protokoll an der Gründungssitzung am 7.11.2002 in Luxembourg teilgenommen haben.
(3) Ordentliche Mitglieder können ausschliesslich Financial Planner und Estate Planner sein. Die Mitgliedschaft wird auf schriftlichen Antrag durch Beschluß des Vorstandes erworben. Financial Planner und Estate Planner sind Personen die CFP oder CEP sind bzw. den Abschluss eines dazu berechtigenden Studienganges nachweisen können oder eine gleichwertige Ausbildung abgeschlossen haben. Über die endgültige Mitgliedschaft entscheidet der Vorstand.
(4) Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluß oder Tod des Mitglieds. Der Austritt ist nur zum Ende des Vereinsjahrs möglich und muß schriftlich gegenüber dem Vorstand mit einer Frist von 2 Monaten zum 31.12. des Jahres erklärt werden.
(5) Der Vereinsausschluß erfolgt durch Beschluß des Vorstands, wenn ein Mitglied gegen das Ansehen und die Interessen des Vereins und den Satzungszweck schwer verstößt. Weiter kann ein Mitglied ausgeschlossen werden, wenn es trotz Mahnung mit seinem Beitrag für mehr als 3 Monate im Rückstand bleibt. Dem Mitglied muß vor der Beschlußfassung durch den Vorstand Gelegenheit zur Rechtfertigung und Stellungnahme gegeben werden. Gegen den Beschluß des Ausschlusses kann das Mitglied Beschwerde einlegen, über die die nächste Mitgliederversammlung entscheidet. Bis dahin ruhen die Rechte und Pflichten des Mitglieds.

§ 5 Organe des Vereins
(1) Die Organe des Vereins sind
a) die Mitgliederversammlung,
b) der Vorstand
(2) Auf Beschluß des Vorstands können weitere organisatorische Einrichtungen und Gliederungen, vor allem Ausschüsse mit besonderen Aufgaben geschaffen werden.

§ 6 Mitgliederversammlung
(1) Der Mitgliederversammlung gehören alle Vereinsmitglieder an.
(2) Jedes Vereinsmitglied hat eine Stimme. Die Übertragung des Stimmrechts auf ein anderes Vereinsmitglied ist zulässig. Die Bevollmächtigung hat schriftlich zu erfolgen und ist für jede Mitgliederversammlung gesondert zu erteilen.
(3) Die Mitgliederversammlung findet mindestens einmal jährlich statt. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von 6 Wochen schriftlich in Form eines Briefes oder eines elektronischen Mediums (Email) unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag, es gilt das Datum des Poststempels oder das Absendedatum der Email. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekannt gegebene Post- oder Emailadresse gerichtet ist.
(4) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert oder wenn mindestens 10% aller Vereinsmitglieder dies schriftlich beim Vorstand verlangen. In diesem Fall hat der Vorstand binnen 6 Wochen eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Der Antrag der Mitglieder muß den gewünschten Tagesordnungspunkt enthalten.
(5) Bei ordnungsgemäßer Einladung ist die Mitgliederversammlung ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlußfähig. Beschlüsse werden grundsätzlich durch Handaufheben mit Stimmenmehrheit getroffen. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.
(6) Bei einer Mitgliederversammlung, die über die Auflösung des Vereins entscheiden soll, ist dies als separater Punkt in der Tagesordnung aufzuführen. Über die Auflösung des Vereins entscheidet die Mitgliederversammlung mit einer 2/3 Mehrheit aller Mitglieder. Sind diese in der Versammlung nicht anwesend, so ist eine 2. Versammlung einzuberufen. Ist auch in der 2. Versammlung eine Abstimmung nicht mit 2/3 der Mitglieder möglich, so entscheiden 2/3 der anwesenden Mitglieder. Danach ist dieser Beschluss durch das Tribunal Civil staatl. zu genehmigen.
7) Zu Satzungsänderungen sind 2/3 der Mitglieder erforderlich. Wenn 2/3 der Mitglieder in der Versammlung nicht anwesend sind, muss eine erneute Versammlung einberufen werden. Hierin können über Satzungsänderungen abgestimmt werden wenn mind. 50% der Mitglieder anwesend sind und diese die Entscheidung mit einer ¾ -Mehrheit beschliessen. Ist dies nicht der Fall, dann entscheiden 2/3 der Anwesenden. Danach ist diese Entscheidung durch das Tribunal Civil zu genehmigen.
(8) Zur Abwahl von Mitgliedern des Vorstands sind 3/4 der in der Mitgliederversammlung abgegebenen Stimmen, mindestens die Mehrheit aller Vereinsmitglieder erforderlich.

§ 7 Aufgaben der Mitgliederversammlung
(1) Die Mitgliederversammlung ist das oberste beschlußfassende Organ des Vereins.
(2) Die Mitgliederversammlung ist für alle Aufgaben zuständig, sofern diese nicht gemäß der Satzung einem anderen Vereinsorgan übertragen wurden.
(3) Die Mitgliederversammlung wählt aus der Reihe der Mitglieder den Vorstand. Gewählt sind die Personen, die die meisten der abgegebenen Stimmen auf sich vereinigen. Die Wahl findet geheim auf Stimmzetteln statt.
(4) Die Mitgliederversammlung kann Mitglieder des Vorstands abwählen.
(5) Die Mitgliederversammlung entscheidet über Anträge von Mitgliedern, die durch Vorstandsbeschluß ausgeschlossen werden sollen.
(6) Die Mitgliederversammlung nimmt den jährlich vorzulegenden Geschäftsbericht des Vorstands und den Prüfungsbericht des Rechnungsprüfers entgegen und erteilt dem Vorstand Entlastung. Ihr sind die Jahresrechnung und der Jahresbericht zur Beschlußfassung über die Genehmigung und die Entlastung des Vorstands schriftlich vorzulegen. Sie bestellt einen Rechnungsprüfer, der weder dem Vorstand noch einem vom Vorstand berufenen Gremium angehören und auch nicht Angestellter des Vereins sein darf. Der Rechnungsprüfer hat die Buchführung einschließlich Jahresabschluß zu prüfen und über das Ergebnis vor der Mitgliederversammlung zu berichten. Der Rechnungsprüfer hat Zugang zu allen Buchungs- und Rechnungsunterlagen des Vereins.
(7) Die Mitgliederversammlung hat Satzungsänderungen und die Vereinsauflösung zu beschließen.
(8) Die Mitgliederversammlung entscheidet weiter über
a) Gebührenbefreiungen,
b) Aufgaben des Vereins,
c) Genehmigung aller Geschäftsordnungen für den Vereinsbereich,
d) Mitgliedsbeiträge,
e) Satzungsänderungen,
f) Wahl und Abwahl des Vorstands,
g) Auflösung des Vereins.
(9) Die Mitgliederversammlung kann über weitere Angelegenheiten beschließen, die ihr vom Vorstand oder aus der Mitgliedschaft vorgelegt werden.

§ 8 Vorstand
(1) Der Vorstand besteht aus
a) dem Vorsitzenden,
b) dem Stellvertreter, (Schriftführer)
c) einem weiteren Stellvertreter
d) dem Kassierer,
e) bis zu fünf Beisitzern
(2) Die Amtszeit beträgt zwei Jahre, eine Wiederwahl ist möglich. Die jeweils gewählten Vorstandsmitglieder bleiben im Amt, bis Nachfolger gewählt sind.
(3) Eine Ämterhäufung auf eine Person des Vorstands wird zugelassen. Der Vorsitzende darf kein weiteres Amt im Vorstand innehaben.
(4) Der Vorstand kann beschließen, daß in der jeweils nächsten Mitgliederversammlung Beisitzer in den Vorstand gewählt werden sollen. (siehe oben)
(5) Der Vorstand beschließt über alle Vereinsangelegenheiten, soweit sie nicht eines Beschlusses der Mitgliederversammlung bedürfen.
(6) Der Vorstand führt die Beschlüsse der Mitgliederversammlung aus.
(7) Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich vom Vorstand vertreten, wobei jeder für sich allein vertretungsberechtigt ist.
(8) Der Vorstand tritt auf Verlangen eines Vorstandsmitglieds nach Absprache mit den anderen Vorstandsmitgliedern zusammen. Der Vorstand ist bei Anwesenheit von 3 Mitgliedern beschlußfähig, wobei entweder der Vorsitzende oder der Stellvertreter an der Vorstandssitzung teilnehmen muß. Der Vorstand faßt Beschlüsse mit Stimmenmehrheit.
Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden bzw. des Stellvertreters bei Abwesenheit des Vorsitzenden. Beschlüsse des Vorstands können bei Eilbedürftigkeit auch schriftlich oder telefonisch gefaßt werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu diesem Verfahren schriftlich oder telefonisch erklären. Schriftlich oder telefonisch gefaßte Beschlüsse sind vom Schriftführer schriftlich niederzuschreiben und zusammen mit dem Vorsitzenden zu unterschreiben.
(10) Änderungen der Satzung, die von Gerichts-, Finanz- oder Aufsichtsbehörden aus formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen und muß sie in der nächsten Mitgliederversammlung mitteilen.
(11) Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung.
(12) Der Vorstand ist grundsätzlich von den Teilnahmegebühren bei kostenpflichtigen Veranstaltungen des Vereins befreit.

§ 9 Protokolle
Beschlüsse des Vorstands und der Mitgliederversammlung sind schriftlich zu protokollieren und den Mitgliedern auf Verlangen zur Einsicht zur Verfügung zu stellen. Sämtliche Protokolle sind von zwei Mitgliedern des Vorstands zu unterzeichnen.

§ 10 Vereinsfinanzierung
(1) Die erforderlichen Geld- und Sachmittel des Vereins werden beschafft durch:
a) Mitgliedsbeiträge,
b) Entgelte für Veranstaltungen des Vereins,
c) Spenden.
(2) Der Mitgliedsbeitrag beträgt: 100.- Euro p.a. Die Aufnahmegebühr 50.- Euro. Er ist jeweils fällig zum 1.1. eines jeden Vereinsjahres. Zur Veränderung der Höhe des Mitgliedsbeitrags ist eine einfache Mehrheit der in der Mitgliederversammlung anwesenden stimmberechtigten Mitglieder erforderlich. Für neue Mitglieder wird der erste Mitgliedsbeitrag zeitanteilig fällig. Die Berechnung beginnt mit dem Quartal des Eintritts und dem Beschuss des Vorstands über die Aufnahme des neuen Mitglieds. Bei Austritten bis Ende Februar des Geschäftsjahres ist kein Mitgliedsbeitrag mehr fällig. Bei Austritten ab dem 01. März ist der Mitgliedsbeitrag in voller Höhe fällig. 
(4) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den Vorsitzenden, der es ausschließlich, unmittelbar und unverzüglich für gemeinnützige/mildtätige/kirchliche Zwecke zu verwenden hat.
(5) Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vereinsvermögens dürfen erst nach Einwilligung des dafür zuständigen Amtes ausgeführt werden.

§ 11 Ausschüsse / Arbeitskreise
(1) Die Mitgliederversammlung und/oder des Vorstandes ist berechtigt, zur Erfüllung des Vereinszweckes Arbeitskreise und Ausschüsse zu bilden.

§ 12 Schlussbestimmung
Für unwirksam oder nicht eindeutige Paragraphen gelten die Auslegungen des „Loi du 21. Avril 1928 sur les Associations et les fondations sans but lucratif". Sollte eine der aufgeführten Bestimmungen unrichtig, unvollständig oder unwirksam ist diese durch eine wirksame zu ersetzen. Alle anderen Bestimmungen gelten weiterhin unverändert.

§ 13 Inkrafttreten
Diese Satzung tritt mit der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.
Luxembourg, 07.11.2002

 

 

 

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